Das Pro­jek­ti­ons­ver­hältnis

Das Pro­jek­ti­ons­ver­hältnis oder auch Ratio, gibt den Abstand zwi­schen Pro­jek­ti­ons­ab­stand und Bild­breite an, in Abhän­gig­keit zur ein­ge­setzten Optik. Setzt man eine Optik mit einem Pro­jek­ti­ons­ver­hältnis von 1,25:1 bedeutet dies, dass man den Pro­jektor in 1,25 Meter Ent­fer­nung plat­zieren muss, um ein 1 Meter breits Bild zu bekommen. In der Praxis ver­fügen Pro­jek­toren meis­tens über Vario- bzw. Zoom­ob­jek­tive. Diese ver­fügen über zwei Werte, z.B. 1,25–2,50:1. Hierbei ist es egal, ob man den Pro­jektor nun in 1,25 Meter Ent­fer­nung oder 2,5 Meter Ent­fer­nung plat­ziert. Das Bild ist immer 1 Meter breit.

Bei Zoom­ob­jek­tiven ent­stehen bei maxi­maler Brenn­weite Ver­luste in pucto Hel­lig­keit und Bild­schärfe, daher sollte man es ver­meiden, die Brenn­weite von Zoom­ob­jek­tiven maximal aus­zu­nutzen. Zudem wird das Bild bei zuneh­mender Ent­fer­nung zwi­schen Pro­jektor und Pro­jek­ti­ons­fläche etwas dunkler.

 

Als Formel sieht das Ganze dann so aus :

 

  • Pro­jek­ti­ons­ab­stand = gege­bene Bild­breite * Projektionsverhältnis
  • Bild­breite = gege­bener Pro­jek­ti­ons­ab­stand / Projektionsverhältnis