Der DVI-Anschluss

Die Abkür­zung DVI steht für Digital Visual Inter­face und ist eine Wei­ter­ent­wick­lung des VGA und der Vor­gänger von HDMI. Wäh­rend das ver­al­tete VGA noch eine ana­loge Bild­über­tra­gung bot, bietet DVI nun erst­malig eine digi­tale Übertragung.

Ein DVI Anschluss kann in Abhän­gig­keit seiner jewei­ligen Pin­be­le­gung ana­loge (DVI‑A), digi­tale (DVI‑D) und ana­loge oder digi­tale Signale über­tragen (DVI‑I).

 

Ein DVI-A-Kabel kann nur ana­loge Signale über­tragen. Der Ste­cker hat 12+5 Kon­takte und wird in der Praxis eigent­lich nur als Adap­ter­kabel zu VGA verwendet.

 

DVI-D-Kabel über­tragen digi­tale Signale und teilen sich in DVI-D-Kabel (Single-Link) mit 18+1 Kon­takten und einer Auf­lö­sung von 1920×1200 bei 60 Hz und DVI-D-Kabel (Dual-Link) mit 24+1 Kon­takten bei einer Auf­lö­sung von maximal 2560×1600 bei 60 Hz.

 

DVI‑I ver­eint digi­tale und ana­loge Signal­über­tra­gung. Auch hier gibt es zwei Vari­anten hin­sicht­lich der Kon­takte. Ein ein­fa­ches DVI-Kabel ver­fügt hierbei über 18+5 Kon­takte und lie­fert eine Auf­lö­sung von 1920×1200 bei 60 Hz, ein Kabel mit 24+5 Kon­takten lie­fert 2560×1600 Bild­punkte für hoch­auf­lö­sende Bildschirme.

 

Ein DVI-Kabel kann bis zu einer Lei­tungs­länge von bis zu 10 Metern ein­ge­setzt werden, ohne Ein­schrän­kungen bei der Bild­qua­lität befürchten zu müssen. Bei län­geren Lei­tungs­wegen wir ein Signal­ver­stärker empfohlen.