Der LCD-Pro­jektor

LCD steht für „Liquid Crystal Dis­play“, also über­setzt „Flüs­sig­kris­tall-Dis­play“. In LCD-Pro­jek­toren kommen grund­sätz­lich drei LCD-Ein­heiten (Liquid Chrystal Dis­plays) zum Ein­satz. Um ein voll­far­biges Bild zu erhalten, wird das Licht der Lam­pe­durch ein selektiv durch­läs­siges Spie­gel­system in die drei Grund­farben Rot, Grün und Blau aufgeteilt.

Die LCDs werden jeweils vom Licht einer Farbe durch­leuchtet. Die hier­durch ent­ste­henden ein­far­bigen Teil­bilder werden mit­tels eines Prismas zu einem voll­far­bigen Bild zusam­men­ge­setzt und durch das Objektiv projiziert.

Vor­teile:

  • Relativ preis­wert
  • Kom­pakt und leicht
  • Tolle Farb­wie­der­gabe und homo­gene Übergänge
  • In Ver­bin­dung mit einer Laser­licht­quelle 24/7 tauglich
  • Scharfe Abgren­zung der Bild­punkte sorgt für gute Les­bar­keit von Texten

Nach­teile:

  • Für den Dau­er­be­trieb eher unge­eignet bei Nut­zung von UHP-Lampen
  • Anfällig für Überhitzung
  • Maxi­male Hel­lig­keit etwa 10.000 Lumen / Projektor
  • Dar­stel­lung etwas „träge“, die Bild­dar­stel­lung ist teil­weise nachgezogen